
Wir machen Profis schneller.
In den letzten Jahrzehnten hat sich in den Chefetagen und Controlling-Abteilungen der Fertigungsindustrie ein schleichender, aber gefährlicher Denkfehler etabliert: Die Verwechslung von externer Rechnungslegung und interner Unternehmenssteuerung. Standard-ERP-Systeme und darauf aufsetzende Reporting-Tools verarbeiten primär steuerlich geprägte Buchwerte aus der Finanzbuchhaltung. Wer jedoch auf Basis steuerlicher Abschreibungen und historischer Anschaffungswerte kalkuliert, gaukelt sich Scheingewinne vor und betreibt ungewollt schleichenden Substanzverzehr. Wenn eine betriebsbereite Maschine im ERP steuerlich auf null Euro abgeschrieben ist, kalkuliert das ERP das Produkt zu billig – und das Unternehmen erwirtschaftet nicht das Kapital für die Ersatzinvestitionen von morgen.
Gleichzeitig verharren klassische ERP-Systeme bei den Gemeinkosten in starr prozentualen Zuschlägen. Im Materialbereich führt das zum sogenannten Wert-Volumen-Paradoxon: Ein hochpreisiges, aber mikroskopisch kleines Bauteil bekommt riesige Gemeinkosten aufgebürdet, während ein sperriges, billiges Dämmstoffpaket, das das halbe Lager blockiert und erhebliche Staplerfahrten erfordert, kaum Gemeinkosten trägt. Auch in der Fertigung führen pauschale Abteilungsaufschläge zu Fehlentscheidungen, weil Leerkosten ungenutzter Kapazitäten unbemerkt auf die Herstellkosten gewälzt werden und Produkte künstlich unrentabel rechnen.
Wir bei valueforce verändern nicht die Gesetze der Betriebswirtschaftslehre, sondern befreien sie von ihrer analogen und steuerlichen Trägheit. Unsere Plattform ruht auf drei starken Säulen:
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Wissenschaftlich betrachtet scheiterten klassische Prozesskostenrechnungssysteme (PKR) sowie amerikanische Activity-Based-Costing-Ansätze (ABC) in der Vergangenheit oft an ihrer enormen Komplexität. Sie basierten auf manuellen Stichtagsbefragungen, trägen Excel-Listen und rückblickenden Analysen.
valueforce löst dieses Dilemma auf: Wir sind eine hybride, voll-digitalisierte EPM-Plattform, die Elemente renommierter Methoden operativ miteinander verschmilzt.
Wir nutzen die Grundlogik der Prozesskostenrechnung nach Horváth und unterscheiden strikt zwischen leistungsmengeninduzierten Prozessen, die proportional mit den Ist-Leistungen steigen, und leistungsmengenneutralen Prozessen, die unsere Fixkostenblöcke bilden. Gleichzeitig greifen wir das Prinzip des Time-Driven ABC (TDABC) auf, operationalisieren es jedoch bis auf die Ebene des einzelnen Arbeitsplatzes: Bei valueforce wird jeder Arbeitsplatz selbst zur kleinsten Verrechnungseinheit mit einer eigenen Kapazitätskostenrate, in die seine spezifischen Raumkosten, kalkulatorischen Abschreibungen, Lizenzen und Hardware einfließen. All dies geschieht kontinuierlich, dynamisch und voll-automatisiert aus den echten Betriebsdatenströmen des Unternehmens.
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Ein riesiger Hebel von valueforce liegt dort, wo oft das meiste Geld den Besitzer wechselt: In der Beschaffung.Klassische Einkäufer verhandeln meist im Dunkeln. Sie vergleichen Angebote von Lieferanten, wissen aber selten, was ein Bauteil bei einer optimal eingestellten Fertigung wirklich kosten dürfte. valueforce ändert das grundlegend:
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Ein entscheidender Durchbruch von valueforce ist die Möglichkeit, die eigene Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Parkett in Sekundenschnelle simulierbar und messbar zu machen.Normalerweise erfordern internationale Standortvergleiche und Benchmarks monatelange Beratungsprojekte, weil die internen Daten fremder Konkurrenten schlichtweg unzugänglich sind.
valueforce löst dieses Problem mit einem völlig neuartigen Ansatz:
Wir vergleichen nicht mühselig fremde Unternehmen, sondern wir verlagern das existierende Unternehmen virtuell an jeden beliebigen Zielstandort weltweit.
Innerhalb von nur 15 Sekunden tauscht valueforce auf Knopfdruck das gesamte lokale Parameterset des eigenen Betriebs aus – darunter regionale Lohn- und Lohnnebenkosten, Energiepreise, Raumkosten, Zinsniveaus sowie der standortspezifische Umsatz je Mitarbeiter.
Das Ergebnis ist eine augenblickliche, hochpräzise Bestimmung des exakten Wettbewerbsabstands (Competitive Gap). Management und Unternehmensführung sehen sofort, welchen Einfluss globale Standortfaktoren auf die eigenen Herstellkosten und Margen haben – ohne dass dafür fremde Betriebsgeheimnisse offengelegt werden müssen.
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In der klassischen Kostenrechnung und im herkömmlichen Controlling gilt die Deckungsbeitragsrechnung seit Jahrzehnten als das Standardwerkzeug zur Beurteilung von Produkten, Kunden und Aufträgen. Sie suggeriert, dass jeder positive Deckungsbeitrag (Erlös minus variable Kosten) einen wertvollen Beitrag zur Deckung der Fixkosten leistet. Für die strategische Unternehmenssteuerung in der Fertigungsindustrie ist diese Sichtweise jedoch hochgefährlich: Sie ignoriert die tatsächliche Beanspruchung von Kapazitäten, Räumen und Prozessen. Das Ergebnis sind Produkte und Kunden, die auf dem Papier als „ertragreich“ ausgewiesen werden, in Wahrheit aber erhebliche operative Ressourcen verschlingen und die Marge vernichten.
valueforce ersetzt dieses trügerische Modell durch die konsequente Anwendung der Whale Curve (Wal-Kurve) auf Basis voll-kapazitätsorientierter Prozesskosten.
Das Grundprinzip der Whale Curve
Sortiert man alle Produkte, Kunden oder Aufträge eines Unternehmens absteigend nach ihrem tatsächlichen kumulierten Gewinnbeitrag, entsteht der charakteristische Verlauf einer Wal-Kurve:
Warum die Deckungsbeitragsrechnung scheitert – und valueforce überlegen ist
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valueforce ist kein reines Reporting-Tool und kein bunter BI-Aufsatz, der falsche ERP-Daten nur hübscher darstellt. valueforce ist ein hochpräzises Steuerungssystem für die Fertigungsindustrie. Mit unserer etablierten Arbeitsplatz- und Kapazitätslogik schaffen wir schon heute maximale Transparenz – und mit unseren kommenden KI- und Physik-Modellen gestalten wir aktiv die Zukunft des digitalen Controllings.
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