Wir sind valueforce: Die digitale Wertschöpfungs- und EPM-Plattform

In den letzten Jahrzehnten hat sich in den Chefetagen und Controlling-Abteilungen der Fertigungsindustrie ein schleichender, aber gefährlicher Denkfehler etabliert: Die Verwechslung von externer Rechnungslegung und interner Unternehmenssteuerung. Standard-ERP-Systeme und darauf aufsetzende Reporting-Tools verarbeiten primär steuerlich geprägte Buchwerte aus der Finanzbuchhaltung. Wer jedoch auf Basis steuerlicher Abschreibungen und historischer Anschaffungswerte kalkuliert, gaukelt sich Scheingewinne vor und betreibt ungewollt schleichenden Substanzverzehr. Wenn eine betriebsbereite Maschine im ERP steuerlich auf null Euro abgeschrieben ist, kalkuliert das ERP das Produkt zu billig – und das Unternehmen erwirtschaftet nicht das Kapital für die Ersatzinvestitionen von morgen.

Gleichzeitig verharren klassische ERP-Systeme bei den Gemeinkosten in starr prozentualen Zuschlägen. Im Materialbereich führt das zum sogenannten Wert-Volumen-Paradoxon: Ein hochpreisiges, aber mikroskopisch kleines Bauteil bekommt riesige Gemeinkosten aufgebürdet, während ein sperriges, billiges Dämmstoffpaket, das das halbe Lager blockiert und erhebliche Staplerfahrten erfordert, kaum Gemeinkosten trägt. Auch in der Fertigung führen pauschale Abteilungsaufschläge zu Fehlentscheidungen, weil Leerkosten ungenutzter Kapazitäten unbemerkt auf die Herstellkosten gewälzt werden und Produkte künstlich unrentabel rechnen.

Was valueforce anders macht: Unsere fundierte Kern-Methodik

Wir bei valueforce verändern nicht die Gesetze der Betriebswirtschaftslehre, sondern befreien sie von ihrer analogen und steuerlichen Trägheit. Unsere Plattform ruht auf drei starken Säulen:

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  1. Echte Substanzerhaltung statt steuerlicher Fiktion: valueforce baut die interne Kalkulation nicht auf der Finanzbuchhaltung auf, sondern saniert die Datenbasis grundlegend. Wir kalkulieren konsequent auf Basis von Wiederbeschaffungswerten, realen Nutzungsdauern und kalkulatorischen Ansätzen. So sichern wir die Kapitalbasis und die reale Profitabilität des Unternehmens.
  2. Kapazitätsorientierte Vollkostenrechnung und Auslastungstransparenz: Wir lehnen die veraltete Teilkostenrechnung mit ihren vermeintlich variablen Personalkosten ab. In modernen Industrieunternehmen sind Personal, Maschinenpark und Gebäude fixe Kapazitätsblöcke. valueforce behandelt diese Ressourcen als Strukturblöcke und weist ungenutzte Kapazitäten explizit als Leerkosten und Systemverlust aus, anstatt sie auf die Produkte umzulegen. Dadurch bleiben Produktkalkulationen bei Schwankungen vergleichbar und das Management sieht sofort, wo brachliegende Kapazitäten Marge verbrennen.
  3. Standardisierte Funktionsbereiche und operative Verursachungsgerechtigkeit: Anstelle pauschaler Abteilungs-Zuschläge setzen wir auf klare, standardisierte Funktionsbereiche. Wir ordnen Kosten direkt dort zu, wo sie entstehen, und nutzen operative Prozessgrößen als Verrechnungsbasis. So beenden wir die ungenaue Verrechnung über den Daumen und schaffen eine transparente Struktur für Steuerung und Benchmarking.

Methodische Einordnung: valueforce ist Horváth 2.0

Wissenschaftlich betrachtet scheiterten klassische Prozesskostenrechnungssysteme (PKR) sowie amerikanische Activity-Based-Costing-Ansätze (ABC) in der Vergangenheit oft an ihrer enormen Komplexität. Sie basierten auf manuellen Stichtagsbefragungen, trägen Excel-Listen und rückblickenden Analysen.

valueforce löst dieses Dilemma auf: Wir sind eine hybride, voll-digitalisierte EPM-Plattform, die Elemente renommierter Methoden operativ miteinander verschmilzt.

Wir nutzen die Grundlogik der Prozesskostenrechnung nach Horváth und unterscheiden strikt zwischen leistungsmengeninduzierten Prozessen, die proportional mit den Ist-Leistungen steigen, und leistungsmengenneutralen Prozessen, die unsere Fixkostenblöcke bilden. Gleichzeitig greifen wir das Prinzip des Time-Driven ABC (TDABC) auf, operationalisieren es jedoch bis auf die Ebene des einzelnen Arbeitsplatzes: Bei valueforce wird jeder Arbeitsplatz selbst zur kleinsten Verrechnungseinheit mit einer eigenen Kapazitätskostenrate, in die seine spezifischen Raumkosten, kalkulatorischen Abschreibungen, Lizenzen und Hardware einfließen. All dies geschieht kontinuierlich, dynamisch und voll-automatisiert aus den echten Betriebsdatenströmen des Unternehmens.

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Der Gamechanger für den Einkauf: Benchmark-gestützte Transparenz & Lieferantenentwicklung

Ein riesiger Hebel von valueforce liegt dort, wo oft das meiste Geld den Besitzer wechselt: In der Beschaffung.Klassische Einkäufer verhandeln meist im Dunkeln. Sie vergleichen Angebote von Lieferanten, wissen aber selten, was ein Bauteil bei einer optimal eingestellten Fertigung wirklich kosten dürfte. valueforce ändert das grundlegend:

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Das absolute Alleinstellungsmerkmal: 
Der internationale Wettbewerbsvergleich in 15 Sekunden

Ein entscheidender Durchbruch von valueforce ist die Möglichkeit, die eigene Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Parkett in Sekundenschnelle simulierbar und messbar zu machen.Normalerweise erfordern internationale Standortvergleiche und Benchmarks monatelange Beratungsprojekte, weil die internen Daten fremder Konkurrenten schlichtweg unzugänglich sind.
valueforce löst dieses Problem mit einem völlig neuartigen Ansatz:

Wir vergleichen nicht mühselig fremde Unternehmen, sondern wir verlagern das existierende Unternehmen virtuell an jeden beliebigen Zielstandort weltweit.

Innerhalb von nur 15 Sekunden tauscht valueforce auf Knopfdruck das gesamte lokale Parameterset des eigenen Betriebs aus – darunter regionale Lohn- und Lohnnebenkosten, Energiepreise, Raumkosten, Zinsniveaus sowie der standortspezifische Umsatz je Mitarbeiter.

Das Ergebnis ist eine augenblickliche, hochpräzise Bestimmung des exakten Wettbewerbsabstands (Competitive Gap). Management und Unternehmensführung sehen sofort, welchen Einfluss globale Standortfaktoren auf die eigenen Herstellkosten und Margen haben – ohne dass dafür fremde Betriebsgeheimnisse offengelegt werden müssen.

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Die Whale Curve in valueforce: Reale Profitabilität statt trügerischer Deckungsbeiträge

In der klassischen Kostenrechnung und im herkömmlichen Controlling gilt die Deckungsbeitragsrechnung seit Jahrzehnten als das Standardwerkzeug zur Beurteilung von Produkten, Kunden und Aufträgen. Sie suggeriert, dass jeder positive Deckungsbeitrag (Erlös minus variable Kosten) einen wertvollen Beitrag zur Deckung der Fixkosten leistet. Für die strategische Unternehmenssteuerung in der Fertigungsindustrie ist diese Sichtweise jedoch hochgefährlich: Sie ignoriert die tatsächliche Beanspruchung von Kapazitäten, Räumen und Prozessen. Das Ergebnis sind Produkte und Kunden, die auf dem Papier als „ertragreich“ ausgewiesen werden, in Wahrheit aber erhebliche operative Ressourcen verschlingen und die Marge vernichten.

valueforce ersetzt dieses trügerische Modell durch die konsequente Anwendung der Whale Curve (Wal-Kurve) auf Basis voll-kapazitätsorientierter Prozesskosten.

Das Grundprinzip der Whale Curve
Sortiert man alle Produkte, Kunden oder Aufträge eines Unternehmens absteigend nach ihrem tatsächlichen kumulierten Gewinnbeitrag, entsteht der charakteristische Verlauf einer Wal-Kurve:

Warum die Deckungsbeitragsrechnung scheitert – und valueforce überlegen ist

  1. Ganzheitliche Kapazitätsbetrachtung statt künstlicher Variable-Kosten-Logik: Die Deckungsbeitragsrechnung tut so, als seien Maschinen-, Raum- und Personalkosten unbeeinflussbar fix. valueforce hingegen rechnet die tatsächliche Beanspruchung von Arbeitsplätzen, Werkzeugen und Prozesszeiten genau zu.

  2. Aufdeckung verdeckter Quersubventionierung: Während ein positiver Deckungsbeitrag I oder II darüber hinwegtäuscht, dass ein Kunde ständige Sonder-Rüstzeiten oder übermäßige Lagerflächen beansprucht, legt die Whale Curve in valueforce genau offen, welche Aufträge die Gewinne der echten Leistungsträger auffressen.

  3. Klarheit für strategische Entscheidungen: Anstatt defizitäre Produkte „zur Fixkostendeckung“ weiter mitzuschleppen, liefert die Whale Curve dem Management eine klare Basis für Preisanpassungen, Prozessoptimierungen oder die gezielte Bereinigung des Produktportfolios.

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Das Fazit

valueforce ist kein reines Reporting-Tool und kein bunter BI-Aufsatz, der falsche ERP-Daten nur hübscher darstellt. valueforce ist ein hochpräzises Steuerungssystem für die Fertigungsindustrie. Mit unserer etablierten Arbeitsplatz- und Kapazitätslogik schaffen wir schon heute maximale Transparenz – und mit unseren kommenden KI- und Physik-Modellen gestalten wir aktiv die Zukunft des digitalen Controllings.

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